Begriffserklärungen

Um Ihnen eine Erläuterung der medizinischen Fachbegriffe zu geben, stelle ich Ihnen hier die wichtigsten Begriffserklärungen der Schulterchirurgie vor.
Ich nehme mir gerne ausreichend Zeit für Erklärungen und Sie finden in mir einen persönlichen Ansprechpartner für alle Fragen zu Ihrer Gelenksgesundheit.

  1. Rotatorenmanschette

    Das große Schultergelenk wird (unter anderen) von vier Muskeln zentriert und in Bewegung gebracht, deren Sehnen am Oberarmkopf ansetzen. Diese vier Sehnen zusammen genommen werden Rotatorenmanschette genannt.

  2. Rotatorenmanschetten-Ruptur/-Riss

    Ist ein Teil- oder Komplett-Riss zumindest einer der vier Hauptsehnen des großen Schultergelenkes.

  3. Schultereckgelenk/ AC-Gelenk/ Acromioclavicular-Gelenk

    Ist das Gelenk zwischen Schlüsselbein (Clavicula) und Schulterdach (Acromion).

  4. Musculus Supraspinatus/ Supraspinatus-Sehne

    Ist eine der vier Hauptsehnen der Rotatorenmanschette. Dient vor allem der seitlichen Abspreizung des Armes. Eine relativ häufige Verletzung, welche den Patienten am seitlichen Heben des Armes behindert.

  5. Musculus Infraspinatus/Infraspinatus-Sehne

    Ist eine der vier Hauptsehnen der Rotatorenmanschette. Dient vor allem der Außenrotation des Armes.

  6. Musculus Subscapularis/Subscapularis-Sehne

    Ist eine der vier Hauptsehnen der Rotatorenmanschette. Dient vor allem der Innenrotation des Armes. Als stärkster Innenrotator des Gelenkes ein unerlässlicher Motor des Gelenkes.

  7. Musculus Teres minor/Teres minor Sehne

    Ist eine der vier Hauptsehnen der Rotatorenmanschette. Unterstützt die Außenrotation des Armes.

  8. Acromion/Schulterdach

    Ist die obere knöcherne Begrenzung des Schultergelenkes.

  9. Subacromial Raum

    Ist der Bereich unterhalb des Schulterdaches und oberhalb der Rotatorenmanschette. Hier befindet sich der Schleimbeutel (Bursa), der die Gleitschicht zwischen diesen beiden Strukturen darstellt.

  10. Schleimbeutel/Bursa des Schultergelenkes

    Verschiebeschicht zwischen Schulterdach (Acromion) und Rotatorenmanschette. Ort häufiger Entzündungen. Ist dieser Raum zu eng, entsteht das sogenannte Impingement Syndrom.

  11. Subacromiales Impingement Syndrom

    Beschreibt eine Einengung des Raumes zwischen Schulterdach (Acromion) und Rotatorenmanschette. Die chronische Reizung der angrenzenden Strukturen und eine Schleimbeutel-Entzündung sind die Folge. In einigen Fällen kann sich auch eine sog. Kalkschulter entwickeln.

  12. Kalkschulter/Tendinopathia calcarea

    Beschreibt Kalkablagerungen, meist im Bereich des Ansatzes der Rotatorenmanschette oder auch im Schleimbeutel-Bereich (dann als Bursitis Calcarea bezeichnet).

  13. Subacromiales Impingement Syndrom

    Beschreibt eine Einengung des Raumes zwischen Schulterdach (Acromion) und Rotatorenmanschette. Die chronische Reizung der angrenzenden Strukturen und eine Schleimbeutel-Entzündung sind die Folge. In einigen Fällen kann sich auch eine sog. Kalkschulter entwickeln.

  14. Schultereckgelenkssprengung/AC-Luxation

    Beschreibt eine Zerreißung des Kapselapparates zwischen Schlüsselbein (Clavicula) und Schulterdach (Acromion). Bei höhergradiger Verletzung können auch Bänder zwischen Schlüsselbein und Schulterblatt zerreißen. Das Schlüsselbein (Clavicula) tritt gegenüber dem Schulterdach (Acromion) höher. Diese Verletzung kann nach der Tossy-Klassifikation oder der Rockwood-Klassifikation eingeteilt werden.

  15. Tossy-Klassifikation

    Einteilung der Schultereckgelenkssprengung/AC-Luxation.

  16. Rockwood-Klassifikation

    Einteilung der Schultereckgelenkssprengung/AC-Luxation.

  17. LBS/Lange Bizepssehne

    Die lange Bizepssehne stellt eine von zwei Sehnen des Bizepsmuskels dar. Der Ursprung und Verlauf der langen Bizepssehne ist oft die Ursache eines schmerzhaften Schulterleidens, wie die sog. SLAP Läsion, die Tendinitis oder Entzündung der langen Bizepssehne selbst, oder die oft nicht erkannte Pulley-Läsion.

  18. SLAP Läsion

    Beschreibt den Einriss der langen Bizepssehne an deren Ursprung, nämlich am oberen Pfannenrand des Schultergelenkes. Sie kann sowohl durch einen Unfall, ein Bagatell-Trauma verletzt werden, wie auch chronisch einreißen und stellt eine sehr häufige Ursache für Schulterschmerzen dar.

  19. Pulley-Läsion

    Obwohl die sog. Pulley-Läsion eine häufige Erkrankung des Schultergelenkes ist, wird sie nur selten erkannt. Hierbei sind ein oder zwei Zügel des Pulley-Systems, welche die lange Bizepssehne in ihrem Verlauf schient, verletzt und sorgen für Schmerzen.

  20. Tendinitis der Rotatorenmanschette

    Eine Tendinitis beschreibt die Entzündung einer Sehne, insbesondere der Rotatorenmanschette.

  21. Ruptur der Rotatorenmanschette

    Die Ruptur beschreibt einen Teilriss oder Komplettriss der Rotatorenmanschette. Bestimmte Bewegungen können gar nicht mehr oder nur mehr teilweise bewegt werden. Dies stellt eine dringliche Indikation zur therapeutischen Intervention dar. Die Zeit bis zur Therapie sollte streng kurz gehalten werden! Ihr Schulterspezialist Dr. Philipp Otrel berät Sie gerne!

  22. Tuberculum majus

    Ort des Ansatzes von Sehnen der Rotatorenmanschette am Oberarmkopf, wie zum Beispiel der Supraspinatus-Sehne

  23. Instabilität des großen Schultergelenkes

    Instabilitäten sind gekennzeichnet durch ein Gleiten des Oberarmkopfes aus der Pfanne. Hier können Traumen Auslöser sein, bei manchen Menschen ist körperliche Veranlagung die Ursache. Je nach Ausprägung der Instabilität, können sowohl konservative, als auch operative Therapien (Bankart-Repair, Kapsel-Raffung, Remplissage, Latarjet-Operation) angewandt werden. Hier gilt es eine erfahrene und genaue Analyse: konservativen operativen Therapieformen gegenüber zu stellen! Nicht jede Instabilität muss operiert werden! Fragen Sie Ihren Spezialisten!

  24. Tuberculum minus

    Ort des Ansatzes von Sehnen der Rotatorenmanschette am Oberarmkopf, wie zum Beispiel der Subscapularis-Sehne.

  25. Glenoid

    Das Glenoid ist der knöchern-knorpelige Abschnitt der Pfanne des Schultergelenkes. Ein Teil des großen Schultergelenkes.

  26. Labrum

    Das Labrum ist der bindegewebige Ring, welcher die Schulterpfanne umgibt um deren Oberfläche zu vergrößern.

  27. Bankart-Läsion

    Die sog. weiche Bankart-Läsion stellt eine Verletzung des weichen Ringes dar, welcher die Schulterpfanne umgibt. Bei der sog. knöchernen Bankart-Läsion ist ein Teil der knöchernen Pfanne des Schultergelenkes ebenfalls verletzt. Diese Verletzungen treten häufig nach Schultergelenks-Verrenkungen, den sog. Schulter-Luxationen auf.

  28. Schulter-Luxation/Schultergelenksausrenkung

    Hierbei rutscht der Oberarmkopf aus der Schulterpfanne; am häufigsten verschiebt sich der Kopf gegenüber der Pfanne nach vorne, seltener nach hinten aus dem Gelenk. Hierbei kann es zu den sog. Bankart-Läsionen und auch Hill-Sachs-Läsionen kommen.

  29. Hill-Sachs Läsion

    Im Rahmen einer Schulterluxation entsteht häufig eine knöcherne Einkerbung des Oberarmkopfes. Diese sollte unbedingt von einem Schulterexperten untersucht werden.

  30. Arthrose des Schultergelenkes/Omarthrose

    Ist geprägt durch die Knorpelabnutzung des Oberarmkopfes, wie auch des der Gelenks-Pfanne. Neben operativen Therapien, wie der anatomischen oder inversen Schulter-Endoprothetik, können auch konservative Maßnahmen, wie zum Beispiel die Hyaluronsäure-Infiltration Abhilfe schaffen. In fortgeschrittenen Fällen kann es auch zu Knochensubstanzverlust mit Deformierungen kommen. In jedem Fall ist individuell auf die Patientin/den Patienten einzugehen und selektiv und gemeinsam die beste Therapieform zu wählen. Eine Standardantwort trifft hier nicht zu. Lassen Sie sich von Ihrem Schulterexperten beraten!

  31. Arthrose des Schultereck-Gelenkes

    Die Abnutzung des Schultereck-Gelenkes kann nach Traumen, aber auch als chronischer Gelenksverschleiß auftreten. Auch jüngere PatientInnen können hiervon betroffen sein. Neben schmerzlindernden Infiltrations-Therapien, können auch in minimalinvasiven Eingriffen das Gelenk erweitert werden und somit die chronische Reizung entfernt werden.

  32. Schulterdach-Sporn/Acromion-Sporn

    Stellt eine knöcherne und bodenwärts gerichtete Ausziehung des Schulterdaches (Acromion) dar. Dies kann zum sog. Impingement-Syndrom, wie auch bei längerem Bestehen zum Einriss der Rotatorenmanschette führen.

  33. Acromion Typ Bigliani

    Nach dem Beschreiber Bigliani werden drei verschiedene angeborene Schulterdach (Acromion) Typen eingeteilt, wobei Typ 2 und Typ 3 zu einem sog. Impingement-Syndrom führen können.

  34. Frozen Shoulder (schmerzhafte Schultersteife)

    Das komplexe Erkrankungsbild der sog. Frozen Shoulder kann in vielen Fällen konservativ, das heißt, nicht-operativ behandelt werden. Sie stellt eine häufige Erkrankung der Schultergelenkskapsel dar, deren Ursache erst in der jüngeren Zeit erforscht wird. Hierbei schrumpft die Kapsel aufgrund eines Entzündungsgeschehens, führt in der Anfangsphase zu Schmerzen, und in der weiteren Folge auch zur typischen Bewegungseinschränkung. Je nach Stadium sollte frühzeitig eine adäquate und auf Sie individuell abgestimmte Therapie angepasst werden. Selten ist eine operative Therapie notwendig; in manchen Fällen aber notwendig. Fragen Sie Ihren Spezialisten!

  35. Arthrofibrose des Schultergelenke

    Diese Erkrankung mit eingeschränkter Beweglichkeit im Schultergelenk berifft häufiger den Raum zwischen Schulterdach (Acromion) und Rotatorenmanschette in Folge eines Traumas oder nach einem operativen Eingriff, kann aber auch in selteneren Fällen den Gelenksraum selbst betreffen.

  36. Erguss des Schultergelenkes

    Eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung im Schultergelenk ist meist die Folge einer chronischen Reizung der Schleimhaut, wodurch vermehrt die sog. Gelenksschmiere (Synovia) produziert wird. Dies kann zu einem Druckgefühl und Schmerzen führen.

  37. Ellman Klassifikation

    Diese Klassifikation beschreibt das Ausmaß einer Rotatorenmanschettenverletzung.

  38. Thomazeau Klassifikation

    Diese Klassifikation beschreibt das Ausmaß einer Rotatorenmanschettenverletzung einer MRT-Untersuchung.

  39. Goutallier-Klassifikation

    Diese Klassifikation beschreibt das Ausmaß einer Rotatorenmanschettenverletzung einer CT-Untersuchung.

  40. Patte Klassifikation

    Diese Klassifikation beschreibt das Ausmaß einer Rotatorenmanschettenverletzung.

  41. Habermeyer Klassifikation

    Diese Klassifikation beschreibt das Ausmaß einer Pulley Läsion.

  42. Lafosse Klassifikation

    Diese Klassifikation beschreibt das Ausmaß einer Subscapularis-Sehnen Verletzung.

  43. Synovialitis des Schultergelenkes

    Diese Erkrankung beschreibt die Entzündung der Schleimhaut des Schultergelenkes.

  44. Adhäsiolyse des Schultergelenkes

    Wenn nach Unfällen, Entzündungen oder Voroperationen Verwachsungen am oder im Schultergelenk vorliegen, können diese in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) schonend vom Gelenk gelöst werden. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt. Eine Schulterschlinge kann kurzzeitig getragen werden.

  45. Zysten des Schultergelenkes

    Je nach Größe können diese meist gutartigen Knochenhöhlen in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) mittels eigenem Knochen aufgefüllt werden, oder benötigen aber zumeist nur einer Beobachtung.

  46. Arthroskopie des Schultergelenkes

    Die Arthroskopie ist eine minimalinvasive operative Technik, bei der nur sehr kleine Hautschnitte nötig sind. Die Hautnarben sind oft nach kurzer Zeit nicht mehr erkennbar und haben nicht nur einen großen kosmetischen Vorteil gegenüber der offenen Operationsmethode. Auch die Nachbehandlungsphase ist im Vergleich zu herkömmlichen, offenen Operationsverfahren meist deutlich verkürzt, zudem kommt es weitaus seltener zu unerwünschten Verwachsungen im Unterhautgewebe mit schmerzhaften Bewegungseinschränkungen. Bei der modernen Arthroskopie kann mit Hilfe einer dünnen stabförmigen Kamera die jeweilige Erkrankung in jedem Abschnitt des operierten Gelenkes vergrößert dargestellt werden und ist in den Händen des geübten Chirurgen den offenen operativen Varianten vorzuziehen. Dieses Verfahren wird auch als Schlüssellochprinzip bezeichnet.

  47. Schulter Endoprothese/künstlicher Gelenksersatz

    Patienten mit Schultergelenksverschleiß (Omarthrose) leiden meist jahrelang an Schmerzen und in weiterer Folge auch an einer Bewegungseinschränkung, welche sie im Alltag einschränken. Die genaue Ursache des Knorpelverschleißes ist multifaktoriell und nach wie vor nicht zur Gänze geklärt. Je nach Ausmaß der Gelenksknorpelabnützung im Schultergelenk kann ein Teilgelenksersatz (Oberarmkopf-Ersatz), oder ein kompletter Gelenksersatz (Totalendoprothese) notwendig sein. Sind die Sehnen der Schulter (Rotatorenmanschette) intakt und nicht verletzt, kann eine sog. anatomische Totalendoprothese verwendet werden. Zeigen sich zudem noch ausgeprägte Risse der Sehnen, muss nicht auf einen Gelenksersatz verzichtet werden, hier können wir auf die bewährte sog. Inverse Prothese zurückgreifen.

    Sprechen Sie mit Ihrem Experten über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten!

  48. Kapsulotomie des Schultergelenkes

    Im Falle einer sog. Frozen Shoulder wird in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) die verdickte Gelenkskapsel schonend durchtrennt, sodass es zu einer schnelleren Genesung bei dieser Erkrankung kommen kann. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt. Eine Schulterschlinge kann kurzzeitig getragen werden.

    Sprechen Sie mit Ihrem Experten über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten!

  49. Adhäsiolyse des Schultergelenkes

    Wenn nach Unfällen, Entzündungen oder Voroperationen Verwachsungen am oder im Schultergelenk vorliegen, können diese in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) schonend vom Gelenk gelöst werden. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt. Eine Schulterschlinge kann kurzzeitig getragen werden.

  50. Subacromiale Dekompression/Acromioplastik

    Bei einer vorliegenden Enge zwischen Schulterdach (Acromion) und Rotatorenmanschette kann dieser Raum bei erfolgloser konservativer Therapie in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) erweitert werden. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt. Eine Schulterschlinge kann kurzzeitig getragen werden.

  51. Schleimbeutelentfernung/Bursektomie

    Bei einer vorliegenden Schleimbeutelentzündung (Bursitis) kann bei erfolglos verlaufener konservativer Therapie der entzundene Bereich in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) entfernt werden. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt. Eine Schulterschlinge kann kurzzeitig getragen werden

  52. Latarjet Operation

    Bei Menschen mit sportlichem Anspruch, welche ein- oder mehrfache Schultergelenks-Luxationen erlitten hatten, bieten wir als eines der wenigen Zentren in Österreich die sog. Latarjet Operation in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) an. Hierbei wird im Schlüsselloch-Prinzip ein schulternaher Knochenabschnitt (Rabenschnabelfortsatz/Korakoid) samt zugehöriger Sehne an den Pfannenrand (Glenoid) verlagert, und somit eine Stabilisierung des Gelenkes erreicht. Die Rehabilitationsphase ist im Vergleich zu anderen stabilisierenden Verfahren verkürzt, der Sportler kehrt früher zum Sport zurück. In jedem Falle sollte diese Indikation von einem erfahrenen Experten mit Ihnen gemeinsam besprochen und vorbereitet werden!

  53. Bankart Repair

    Diese Operation dient als eines mehrerer Verfahren der Behandlung von Instabilitäten des großen Schultergelenkes, insbesondere bei vorliegender Bankart Läsion. Hierbei wird in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) mittels sehr kleinen Fadenankern der Defekt der Gelenkspfanne behandelt um das Gelenk wieder zu stabilisieren.

  54. Kapselraffung des Schultergelenkes

    Diese Operation dient als eines mehrerer Verfahren der Behandlung von Instabilitäten des großen Schultergelenkes. Hierbei wird in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) die Gelenkskapsel gezielt verengt, sodass eine Stabilisierung erreicht wird.

  55. Remplissage

    Diese Operation dient als eines mehrerer Verfahren der Behandlung von Instabilitäten des großen Schultergelenkes. Hierbei wird in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) mittels Fadenanker der Defekt am Oberarmkopf (Hill-Sachs Läsion) gefüllt.

  56. Stabilisierungs-Verfahren des Schultergelenkes

    Bei Schulter-Instabilitäten, das heißt dem kompletten oder beinahe Herausgleiten des Oberarmkopfes gegenüber der Gelenkspfanne, werden unterschiedliche Verfahren zur Stabilisierung des Schultergelenkes herangezogen: Bankart Repair, Remplissage, Kapselraffung, Latarjet-OP, u.a.

  57. Schultereckgelenks-Teilresektion/AC-Gelenks-Resektion

    Bei schmerzhafter Arthrose oder einem schmerzhaften Gelenk nach einem Unfall, wird in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) der Gelenkspalt erweitert und störende Knochenvorsprünge abgetragen. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt. Eine Schulterschlinge kann kurzzeitig getragen werden.

  58. Stabilisierung des Schultereckgelenkes

    Ist nach einem Unfall das Schultereckgelenk verletzt worden, weshalb das Schlüsselbein störend höher steht, so wird in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) mittels Tight Ropes/Dog Bone (Firma Arhtrex) das Schlüsselbein wieder auf die gewünschte Ebene gebracht

  59. Schulterschlinge/Gilchristverband

    Dieser Schulterverband dient der Schmerzlinderung durch zeitlich begrenzte Ruhigstellung. Die Tragedauer variiert von Operation zu Operation.

  60. Schulterpolster/Schulterabduktionspolster/Schulterkeil

    Diese bestimmte Schulterbandage dient der Schmerzlinderung und vor allem dem Schutz der Sehnenrekonstruktion durch zeitlich begrenzte Ruhigstellung. Die sog. Abduktionsstellung bedeutet Abspreizhaltung und entlastet die behandelten Sehnen. Die Tragedauer variiert von Operation zu Operation.

  61. Delta-Split

    Bei älteren Sehnenrissen des Schultergelenkes (Rotatorenmanschette), welche sich schon entlang des Muskelzuges zurückgezogenen haben, kann operativ in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) ein kleiner Teil des Delta-Muskels als Gewebebrücke verwendet werden um den Defekt zu decken.

  62. Superior Capsular Reconstruction

    Dieser komplizierte Eingriff ist ein neues Verfahren für jüngere Patienten mit irreparablen Rotatorenmanschetten-Rupturen bei jedoch gut erhaltenem Gelenksknorpel. Hierbei wird in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) ein Sehnen-Transplantat eingebracht. Sprechen Sie mit Dr. Philipp Otrel über diese Möglichkeit!

  63. Mini Open Schulter Chirurgie

    Der Mini Open Repair wurde 1990 von Levy beschrieben und wurde durch die moderne Arthroskopie abgelöst.

  64. Tenodese der langen Bizepssehne

    Bei Verletzungen im Verlauf der langen Bizepssehne, bei Verletzungen des Pulley-Systems, oder einer chronischen Entzündung der langen Bizepssehne selbst, kann in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) die lange Bizepssehne an einer anatomisch günstigeren Position fixiert werden. Das unter Umständen kosmetisch störende Bild des sog. Popeye-Zeichens kann durch diese Technik vermieden werden. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt. Eine Schulterschlinge kann kurzzeitig getragen werden.

  65. Tenotomie der langen Bizepssehne

    Anders als bei der Tenodese, wird bei der Tenotomie die lange Bizepssehne ursprungsnahe abgelöst.

  66. SLAP-Repair

    Bei Verletzungen des Ursprunges der langen Bizepssehne am Oberrand der Gelenkspfanne kann in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) mittels sehr kleiner Fadenanker der Einriss fixiert werden. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt. Eine Schulterschlinge kann kurzzeitig getragen werden.

  67. Kalk-Entfernung des Schultergelenkes

    In minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) wird der Kalkherd aufgesucht und entfernt. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt. Eine Schulterschlinge kann kurzzeitig getragen werden

  68. PASTA-Repair

    Bei Teil-Rissen der Rotatorenmanschette des Schultergelenkes kann in modernster minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) mittels kleiner Fadenanker der Riss operativ behandelt werden.

  69. Rotatorenmanschetten Rekonstruktion

    Bei Total-Rissen der Rotatorenmanschette kann in modernster, minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) der Riss mittels kleiner Fadenanker behandelt werden.

  70. Mini Open Schulter Chirurgie

    Der Mini Open Repair wurde 1990 von Levy beschrieben und wurde durch die moderne Arthroskopie abgelöst.