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Schulter-Schmerz

Schulter-Schmerz

Der akute oder chronische Schulterschmerz kann viele Ursachen haben.

Eine genaue Abklärung nach einem traumatischem Unfallereignis ist genauso wichtig wie ein schon länger bestehender Schmerz ohne vordergründig erkennbarer Ursache. Ich nehme mir ausreichend Zeit der Ursache auf den Grund zu gehen.

Schulter-Arthrose

Schulter-Arthrose

Europaweit führend und wegweisend, biete ich den künstlichen Schultergelenksersatz erstmals in Österreich computergestützt an.
Hierbei erfasst eine Software Ihre knöcherne Anatomie, berechnet die optimalen Maße und die Position Ihrer zukünftigen Schulterprothese und produziert mittels 3D Druck speziell für Sie individualisierte OP-Schablonen.
Durch diesen medizintechnischen Fortschritt kann das Höchstmaß chirurgischer Präzision und beste operative Funktionalität gewährleistet werden – Ihre Schulterprothese – ein Unikat!

Die Arthrose des großen Schultergelenkes (auch Omarthrose genannt) ist geprägt durch die Knorpelabnutzung des Oberarmkopfes, wie auch des der Gelenks-Pfanne. Neben operativen Therapien, wie der anatomischen oder inversen Schulter-Endoprothetik, können auch konservative Maßnahmen, wie zum Beispiel die Hyaluronsäure-Infiltration Abhilfe schaffen. In fortgeschrittenen Fällen kann es auch zu Knochensubstanzverlust mit Deformierungen kommen.
Patienten mit Schultergelenksverschleiß (Omarthrose) leiden oft jahrelang an Schmerzen und Bewegungseinschränkung, die zu zunehmender Beeinträchtigung im Alltag führen. Je nach Ausmaß der Gelenksknorpelabnützung im Schultergelenk kann ein Teilgelenksersatz (Oberarmkopf-Ersatz), oder ein kompletter Gelenksersatz (Totalendoprothese) notwendig sein. Sind die Sehnen der Schulter (Rotatorenmanschette) intakt und nicht verletzt, kann eine sog. anatomische Totalendoprothese implantiert werden.

Zeigen sich zudem noch ausgeprägte Risse der Sehnen, muss nicht auf einen Gelenksersatz verzichtet werden, hier können wir auf die bewährte sog. inverse Prothese zurückgreifen.

Die Abnutzung des kleinen Schultergelenkes, oder auch Schultereck-Gelenkes genannt, kann nach Unfällen, aber auch als chronischer Gelenksverschleiß auftreten. Schmerz- und entzündungshemmende Infiltrationen sind in vielen Fällen an diesem Gelenk hoch effektiv, insbesondere ultraschallgesteuerte Vorgehensweise erhöht die Erfolgsrate deutlich. Sollte jedoch durch konservative Maßnahmen keine ausreichende Beschwerdelinderung erzielt werden, kann durch einen minimalinvasiven Eingriff das Gelenk erweitert und somit die Reizursache operativ behandelt werden. Mittels der Arthroskopie wird der Gelenkspalt erweitert und störende Knochenvorsprünge können abgetragen werden. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt. Eine Schulterschlinge kann kurzzeitig getragen werden.
Gerne berate ich Sie bei einem persönlichen Gespräch!

Kalkschulter

Kalkschulter

Die „Tendinitis calcarea“ beschreibt Kalkablagerungen, meist im Bereich des Ansatzes der Rotatorenmanschette, wie auch innerhalb des Schleimbeutels.
Ursachen sind lange andauernde Engpasssyndrome, Sehnenüberlastungen oder auch Unfallfolgen.

Mit der Stoßwellentherapie steht Ihnen in meiner Ordination eine hocheffiziente und nicht operative Therapieform zur Behandlung der Kalkschulter zur Verfügung. Um die funktionellen Ursachen der Kalkschulter zu behandeln, ist in vielen Fällen eine medizinische Trainingstherapie unter physiotherapeutischer Betreuung notwendig.

Bei sehr großen Kalkherden, hochgradigen Entzündungszuständen des benachbarten Schleimbeutels oder fehlgeschlagenen konservativen Therapien kann in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) der Kalkherd aufgesucht und entfernt werden. Entzündlich veränderte Schleimbeutelanteile werden im Rahmen dieses Eingriffes ebenfalls behandelt. Sollten keine Begleiteingriffe durchgeführt werden, wird bei diesem Verfahren postoperativ in der Regel kein Schulterpolster benötigt.
Ob jedoch eine operative Behandlung für Sie notwendig ist, bespreche ich gerne mit Ihnen bei einem persönlichen Gespräch.

Impingement-Syndrom

Impingement-Syndrom

Das Impingement-Syndrom beschreibt eine Einengung des Raumes zwischen Schulterdach und den Sehnen der Rotatorenmanschette. Die Reizung der angrenzenden Strukturen, insbesondere eine Schleimbeutel-Entzündung, sind die Folge. In einigen Fällen kann sich auch eine sog. Kalkschulter entwickeln.
Sehr häufig kann eine konservative (nicht operative) Behandlung Linderung bringen.

Bei einer vorliegenden Schleimbeutelentzündung (Bursitis), welche häufig Folge des Impingements ist, kann im Falle einer erfolglos verlaufender konservativer Therapie der entzündlich veränderte Bereich in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) entfernt werden. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt.

Ob eine operative Behandlung für Sie notwendig ist, bespreche ich gerne mit Ihnen bei einem persönlichen Gespräch.

Rotatorenmanschetten-Ruptur

Rotatorenmanschetten-Ruptur

Das große Schultergelenk wird (unter anderen) von vier Muskeln zentriert und in Bewegung gebracht, deren Sehnen am Oberarmkopf ansetzen. Die Gesamtheit dieser vier Sehnen wird als „Rotatorenmanschette“ bezeichnet.

Eine Rotatorenmanschetten-Ruptur beschreibt einen Teil– oder KomplettRiss zumindest einer der vier Hauptsehnen des großen Schultergelenkes. Nicht in jedem Fall ist nach einem Riss der Rotatorenmanschette eine Operation notwendig. Bei Rissen der Rotatorenmanschette kann in modernster, minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) der Riss mittels kleiner Fadenanker, behandelt werden.
Gerne berate ich Sie bei einem persönlichen Gespräch!

Luxation des großen oder kleinen Schultergelenkes

Luxation des großen oder kleinen Schultergelenkes

Bei der „Luxation“ oder Verrenkung des großen Schultergelenkes rutscht der Oberarmkopf aus der Schulterpfanne; am häufigsten verschiebt sich der Kopf gegenüber der Pfanne nach vorne, seltener nach hinten aus dem Gelenk. Hierbei kann es zu den sog. Bankart-Läsionen und auch Hill-Sachs-Läsionen kommen.

Die sog. weiche Bankart-Läsion stellt eine Verletzung des weichen Ringes dar, welcher die Schulterpfanne umgibt. Bei der sog. knöchernen Bankart-Läsion ist ein Teil der knöchernen Pfanne des Schultergelenkes ebenfalls verletzt.

Im Rahmen einer Schulterluxation entsteht darüber hinaus häufig auch eine knöcherne Einkerbung des Oberarmkopfes, welches als Hill-Sachs-Läsion bezeichnet wird. Dies kann infolge zu Schmerzen, weiteren Bewegungseinschränkungen und erneuten Luxationen führen.

Anders als durch einen Unfall ausgelöste Instabilitäten, sind angeborene Instabilitäten der Schulter gekennzeichnet durch ein übermäßiges Gleiten des Oberarmkopfes in und u.U. auch aus der Pfanne. Dies kann längerfristig eine Überlastung des Knorpels, wie auch der Sehnen verursachen und schließlich zu chronischen Schmerzen führen.

Je nach Ausprägung der Instabilität, können sowohl konservative, als auch operative Therapien dem Schweregrad der Erkrankung angepasste Behandlungen (Bankart-Repair, Kapsel-Raffung, Remplissage, Latarjet-Operation) angewandt werden.

 

Operationen bei Schulterinstabilität:

Latarjet Operation: Bei Menschen mit sportlichem Anspruch, welche ein- oder mehrfache Schultergelenks-Luxationen erlitten hatten, biete ich im Orthopädischen Spital Speising die sog. Latarjet Operation in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) an. Hierbei wird im Schlüsselloch-Prinzip ein schulternaher Knochenabschnitt (Rabenschnabelfortsatz) samt zugehöriger Sehne an den Pfannenrand verlagert und somit eine Stabilisierung des Gelenkes erreicht. Die Rehabilitationsphase ist im Vergleich zu anderen stabilisierenden Verfahren verkürzt, der Sportler kehrt früher zum Sport zurück.

 

Bankart Repair: Hierbei wird in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) mittels sehr kleiner Fadenanker der Defekt an der Gelenkspfanne behandelt um die ursprügliche Anatomie wiederherzustellen und das Gelenk zu stabilisieren. Mittels Kapselraffung wird die Gelenkskapsel gezielt verengt. Bei schwerwiegenden Ausrenkungen kann eine Hill-Sachs-Läsion gleichzeitig durch eine sog. Remplissage behandelt werden: hierbei wird der Defekt am Oberarmkopf gefüllt.

 

Bei der unfallbedingten Luxation des kleinen Schultergelenkes werden Bänder zwischen Schlüsselbein und Schulterblatt verletzt. Das Schlüsselbein tritt gegenüber dem Schulterdach höher, welches kosmetisch störend, vor allem aber auch stark schmerzhaft sein kann. Als Therpaieform sollte sehr zeitnahe eine Stabilisierung dieses Gelenkes erfolgen um negtiven Folgen entgegen zu wirken. In minimalinvasiver Technik wird durch die Arthroskopie das Schlüsselbein wieder auf die gewünschte Ebene gebracht.

Es gibt eine große Zahl an verschiedenen möglichen Ursachen für Instabilitäten des Schultergelenkes, sowie unterschiedliche Verletzungsfolgen nach Verrenkungen und dementsprechend auch unterschiedliche Behandlungsoptionen. Ich freue mich auf das persönliche Beratungsgespräch mit Ihnen!

Frozen Shoulder

Frozen Shoulder

Das komplexe Erkrankungsbild der sog. Frozen Shoulder kann in vielen Fällen konservativ, das heißt, nicht-operativ behandelt werden. Sie stellt eine häufige Erkrankung der Schultergelenkskapsel dar, deren Ursache erst in der jüngeren Zeit erforscht wird. Hierbei schrumpft die Kapsel aufgrund eines Entzündungsgeschehens, führt in der Anfangsphase zu Schmerzen, und in der weiteren Folge auch zur typischen Bewegungseinschränkung.

In minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) kann die verdickte Gelenkskapsel schonend durchtrennt werden. So kann oftmals eine schnellere Genesung bei dieser Erkrankung erreicht werden. Bei diesem Verfahren wird postoperativ kein Schulterpolster benötigt. Eine Schulterschlinge kann kurzzeitig getragen werden.

Bei einer persönlichen Untersuchung kann ich feststellen, in welcher der drei Phasen Sie sich gerade befinden und welche Therapie speziell für Sie die richtige sein wird. Gerade in der ersten Phase ist es notwendig rasch die konservative Therapie einzuleiten! Ich freue mich auf das persönliche Gespräch mit Ihnen!

Verletzungen der langen Bizepssehne

Verletzungen der langen Bizepssehne

Die SLAP Läsion beschreibt den Einriss der langen Bizepssehne an deren Ursprung, nämlich am oberen Pfannenrand des Schultergelenkes. Sie kann sowohl durch einen Unfall oder ein Bagatell-Trauma verletzt werden, wie auch durch häufige Mikrotraumatisierungen einreißen und stellt eine sehr häufige Ursache für Schulterschmerzen dar. Abhängig von der Art der SLAP Läsion, kommen konservative oder operative Therapien zur Anwendung.
Im Falle einer unumgänglichen Operation kann in minimalinvasiver Technik (Arthroskopie) mittels sehr kleiner Fadenanker der Einriss fixiert werden. Es wird bei diesem Verfahren postoperativ kein Schulterpolster benötigt.

Eine weitere Erkrankung der langen Bizepssehne ist die sog. Pulley-Läsion. Obwohl sehr häufig, wird diese Erkrankung des Schultergelenkes nur selten erkannt. Hierbei ist ein Zügel des Pulley-Systems, welches die lange Bizepssehne in ihrem Verlauf schient, verletzt und sorgt für Schmerzen.

Arthroskopie

Arthroskopie

Die sog. Arthroskopie beschreibt ein minimalinvasives Operationsverfahren, welches es mittels sehr kleiner Operationszugänge ermöglicht, das gesamte Gelenk und angrenzende Bereiche darzustellen und wenn notwendig zu behandeln.

Die Dauer des Spitalsaufenthaltes wird dadurch deutlich verkürzt, oft kann der Patient/die Patientin noch am selben Tag das Spital verlassen. Ein weiterer Vorteil dieser modernen Technik besteht in der kürzeren Nachbehandlungsphase durch das Gewebe schonendere Vorgehen.

 

 

Stoßwellentherapie

Stoßwellentherapie

Die modernsten Geräte der extrakorporalen Stoßwellentherapie stehen in meiner Ordination zu Verfügung. Viele Krankheitsbilder können hiermit erfolgreich behandelt werden und machen einen operativen Eingriff überflüssig. Vereinbaren Sie einen Termin!

Infiltrationstherapie

Infiltrationstherapie

Nicht immer ist eine Operation notwendig. Manchmal kann bei der richtigen Indikationsstellung auch eine Infiltrations-Therapie nicht nur der Schmerz genommen, sondern auch die Diagnose-Stellung unterstützt und der weitere Behandlungsplan positiv beeinflusst werden.